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Was treibt mich an?

Da wären zum Einen, meine Patenkinder. Einige sind schon ganz schön alt, andere noch sehr klein. Da ich keine eigenen habe, sollen es wenigstens die Racker gut haben. Klar, es fehlt so einem Single immer etwas an Erfahrung, aber daran arbeite ich.

Hauptberuflich bin ich bei dem Verein, der die meisten gelben Autos hat. Das sind mittlerweile auch schon fast 32 Jahre. Dort kümmere ich mich um die Belange derer, die nicht immer auf der rosigen Seite des Lebens stehen. Ich kann von Glück reden, daß meine Vertreterinnen und Vertreter auch einen guten Job machen. So macht das Arbeiten gleich mehr Spaß.

Ich habe eines am 11.03.1994 gelernt, das Leben ist schön, es macht nicht immer aber meistens Spaß. Ich bin froh, super ehrliche und nette Freunde zu haben. Sie können sich auf mich verlassen und ich mich auf sie. Ich schaffe in kleinem Rahmen und erfreue mich an kleinen Dingen. Ehrlichkeit findet man selten in unserer Welt.

Was bin ich dankbar, daß ich das noch erleben darf, denn ich kenne Einige, denen geht es schlechter als mir.

Die Tische auf der linken Seite können bei einem Exkollegen bestellt werden. Er baut diese sebst. Sie sind nicht zu verramschen, halten aber in der Regel ein Leben lang. Adresse ist die selbe wie auf der Seite www.buegelfrisch.de Besichtigung und Absprache möglich und empfehlenswert.

Antrieb brauche ich nicht, denn wer schon einmal dem Tod von der Schippe sprang, sollte daraus Motivation genug finden. Meine Arbeit, meine SozialKontakte helfen mir dabei. Aber in eine Depression kann jeder fallen, ich hoffe, ich nicht.

 

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Rückenschmerzen? Klar, die kenne ich.  Beim Hausarzt gab es Spritzen, klasse Sache, aber nachdem diese nachliessen, waren die Schmerzen wieder da. Also, eine zweite Kortisonspritze hinterher. Super, die wirkte weniger, als die Schmerzspritze. Was tun? Wieder weiter krank schreiben lassen? Nix da. Ich habe Manni angerufen und nach einer Lösung gefragt. Er gab mir die Telefonnummer einer Heilprakterin aus Stadthagen. Ich gebe es zu, ich wäre bis nach Hamburg gefahren, da liegt Stadthagen, Echternstr.3, 31655 Stadthagen doch näher. Ich hatte eine halbe Stunde ein Vorgespräch. Anschließend eine Massage und das folgende Eindrücken von meinen Wirbeln. Ich kann nur sagen, der Schmerz war weg. Ich bin wieder fit. In Zukunft rufe ich erst Elke an. Elke Rother aus Stadthagen. Klasse Behandlung, gerne wieder.

Ich war jetzt drei Tage zum Ver.Di Seminar in Magdeburg, um mich zum Thema Erwerbsminderungsrente schulen zu lassen. Zum ersten Mal wurde ein trockenes Thema so geil verpackt, dass die Zait im Flug verging. Schade nur, dass das Sitzen auf zu niedrigen Stühlen für 2 Meter Menschen echt übel ist. Da gab es aber Hilfe. Gesche Hamester und Wienke Storm wurden engagiert. Wer wollte, konnte kurz hin und wurde in kürzester Zeit, wieder fit gemacht. Ichg kannte diese Idee bisher nicht, fand es aber nachahmenswert.

 

Schwimmen? Ja, ich bin wieder dabei. Irgendwie stelle ich fest, Kondition, das war einmal. Ab 50 lassen die Muskeln nach. Welche? Ich dachte ich habe gar keine mehr davon. Schaffte ich in Woche 1 gerade einmal 12 Bahnen, waren es heute 38. Ich muß sagen, die Laune steigt, das Wohlbefinden auch. Aber Übertreiben werde ich es nicht. In Springe haben sie mich wieder erkannt. Sie sind absolut nett, selbst wenn das Bad nicht das neuste ist, sehr engagiert sind sie dabei. Nun habe ich eine gute Lösung gefunden, nach der Arbeit, direkt hin zu fahren. Es ist weniger Weg und im Anschluß kann ich noch etwas erledigen, sofern ich körperlich dazu in der Lage bin.

Jetzt mit 54 Jahren, bemerke ich immens meine rechte Beinschwäche, heißt, Schwimmen ist zur Zeit nicht, weil ich sonst nicht aus dem Wasser komme. Warten wir es aber ab, ob ich ein Becken mit Treppen finde, dann klappt es wieder.

Der Sportler schlechthin werde ich nicht mehr, auch finde ich Fitnessclubs schrecklich, aber wer meint, es sei gut für ihn, soll seine Spaß an dem Kram haben. Ich nicht!

Ich war jetzt in Bad Zwischenahn zu einem Seminar. Zum ersten Mal hatte ich ein gutes Behindertenzimmer. Lediglich die Lage des Notrufknopfes am Bett und eine fehlende Halterung auf dem Weg zur Dusche, waren zu bemängeln. Kleinwüchsige bis 165 cm fühlen sich sicherlich etwas beengt, weil sie nicht rausschauen können.

Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese gerne behalten!